Nr. 64 // 13.05.2024

Teilgenommene Chöche: 0

Abigchef:

Willi

Fotos vom Menü

Das Menü:

Spanien trifft auf Italien

An Willis Mai Chochete hatten sich alle Chöche angemeldet, ausser unserem rekonvaleszenten Reini, dem wir an dieser Stelle eine schnelle und gute Genesung wünschen!

Willi hatte als Abigchef ein abwechslungsreiches Menü zusammengestellt, das von der Schwierigkeit her als „machbar“ eingestuft wurde. Aber natürlich beinhaltete sein Menü auch die eine oder andere knifflige Sache… das würden die Köche dann noch merken.

Zur Vorspeise gab es Empanadas. Eine Empanada ist eine gefüllte Teigtasche, die in Spanien, Mittel- und Südamerika sowie auf den Philippinen verbreitet ist. Unser Spanien-Profi Alois meldete sich natürlich sofort für die Zubereitung und damit war klar, dass unsere Empanadas genau wie in Spanien schmecken würden.

Die Truppe für die Vorspeise machte sich also an die Arbeit, schliesslich musste auch zuerst der Teig hergestellt und dann ruhen gelassen werden. Die Zubereitung der Füllung, das Warten auf den Teig sowie die Herstellung der Empanadas inklusive Backen dauerte dann etwas länger als geplant, das Ergebnis aber war superb!

Die Empanadas schmeckten einfach grossartig und man konnte eigentlich nicht genug von diesen Dingern bekommen. Ausserdem passte auch der Spanische Rotwein von Peter einfach super dazu. Willis Empanadas werden sicherlich diesen Sommer von einigen Chöchen nachgekocht!

Als Hauptgericht wollte Willi dann Rinds Röllchen gefüllt mit Parmaschinken und Mozzarella gekocht bekommen, dazu als Beilage sollten Salbei Gnocchi hergestellt werden.

Also teilte sich die Mannschaft in zwei Gruppen auf; eine Gruppe für das Fleisch, eine Gruppe für die Gnocchi.

Das 3er Team für die Rinds Röllchen war gut organisiert und selbstbewusst, schliesslich war die Gruppe mit dem Präsi und dem Vize auch hoch-dekoriert. Die Rinds Röllchen gelangen sehr gut und auch die Sauce vom Rezept mit dem Sherry als zusätzliche Geschmacksnote war ausgezeichnet abgeschmeckt.

Die Gnocchi Gruppe hatte es etwas schwieriger, sicherlich war diese Beilage die schwierigste Komponente vom ganzen Menü. Denn jeder, der schon einmal Gnocchi gemacht hat, kennt die Herausforderung: Ist der Teig zu trocken, werden die Gnocchi dadurch dann brüchig oder die Gnocchi könnten beim Kochen zerfallen. Ist der Teig zu nass, braucht es mehr Mehl und dann wird das Formen recht schwer und die Gnocchi werden „gummig“. Die Gnocchi Gruppe liess sich aber nicht beirren und stellte die nötige Menge an Gnocchi her.

Vielleicht hätte man die Gnocchi nach dem Herstellen bzw. bis zum Kochen in den Kühler stellen sollen. Denn leider verging von der Herstellung bis zum Kochen doch etwas Zeit und die Gnocchi wurden immer feuchter und feuchter.

Schon beim Ablegen in das heisse Wasser wurde es dann schwierig, denn die Gnocchi klebten am Backpapier und wollten nicht so recht ins Wasser plumpsen. Die Gnocchi schwammen dann nach kurzer Zeit aber trotzdem an der Wasseroberfläche, was ein gutes Zeichen war. Und auf dem Teller mit den Rinds Röllchen schmeckten sie auch gut, insbesondere dank dem Salbei. Nur in der Konsistenz wäre noch etwas Luft nach oben gewesen. Alles in allem aber hatten die Gnocchi die Kurve gerade noch gekriegt.

Peter hatte einen feinen italienischen Wein zum Hauptgang ausgesucht, den Elettra. Dieser Primitivo Negroamaro passte wie die Faust aufs Auge. Für Fr. 17.50 bekommt man damit einen super Wein, der hervorragend zu italienischem Essen passt. Vielen Dank Peter, für diese neue Entdeckung.

Dann war auch schon wieder Zeit für Dessert. Ein kleines, aber feines Zweierteam kreierte die Erdbeer Mascarpone Crème. Das war natürlich ein Kinderspiel für dieses Team und die fertige Crème im Glas angerichtet sah wirklich schön aus. Die Crème war gut abgeschmeckt und hatte eine schöne Balance zwischen den Erdbeeren und dem Limettensaft. Sehr fein.

Nach dem Dessert wurde dann die Küche fertig geputzt. Dann war aber noch nicht Schluss. Nein, denn unser Urs hatte einen speziellen Gabentisch vorbereitet. Jeder Obersee Choch bekam nämlich eine neue Arbeitskochjacke, eine neue Repräsentationskochjacke und eine schwarze Mütze.

Dass wir so gut ausgerüstet werden, war nur dank unserem Sponsor FS Partners AG und der persönlichen Unterstützung von ihrem Managing Partner Simon Frei möglich. Wir Chöche von der Obersee Chuchi bedanken uns rechtherzlich bei Simon und der FS Partners AG. Vielen Dank!

Danach verabschiedeten wir uns und jeder Choch ging vollgepackt und zufrieden nach Hause. Vielen Dank Willi für Deine Chochete. Dein Menü war toll zusammengestellt und wir alle hatten einen schönen Abend mit feinen Gerichten.

Quicklinks

Waltis Fotos der Chochete (52)

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